Visa startet „Agentic Ready“-Programm für KI-gestützten Handel in Europa

18/03/2026

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Frankfurt am Main, 18. März 2026 – Visa startet gemeinsam mit Partnerbanken die Vorbereitung auf den KI-gestützten Handel. Im Rahmen des Programms „Visa Agentic Ready“ können Banken gemeinsam mit Visa und ausgewählten Händlern die Abwicklung von durch KI‑Agenten initiierten Zahlungen in einer kontrollierten Umgebung unter realistischen Bedingungen testen. Zu den ersten teilnehmenden Finanzinstituten gehören die Commerzbank und die DZ Bank.

„KI-Agenten werden zunehmend verändern, wie Menschen auch bei uns in Deutschland einkaufen“, sagt Tobias Czekalla, Deutschlandchef von Visa. „Das Visa Agentic Ready-Programm unterstützt unsere Partner, frühzeitig Erfahrungen mit KI-gesteuerten Transaktionen zu sammeln und das Vertrauen in die nächste Generation des digitalen Bezahlens zu stärken. Wir freuen uns sehr, dass mit der Commerzbank und der DZ Bank gleich zwei deutsche Institute zu den ersten Teilnehmern in Europa gehören.“

Imke Jacob, Generalbevollmächtigte der DZ Bank: „Agentischer Handel verändert maßgeblich, wie Menschen bezahlen. Durch die Zusammenarbeit mit Visa möchten wir dazu beitragen, diesen Prozess mitzugestalten, indem wir Innovationen aufgreifen, die intelligente und nahtlose Interaktionen für unsere Kunden ermöglichen.“

Oliver Haibt, Bereichsvorstand der Commerzbank: „Agentic Commerce ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des digitalen Einkaufens. Wir als Commerzbank sind stolz darauf, gemeinsam mit Visa an dieser Innovation mitzuwirken.“


Auf Europa zugeschnitten und auf bewährten Systemen aufgebaut
Das weltweite Programm wird schrittweise eingeführt und startet zuerst in Europa. In der ersten Phase liegt der Schwerpunkt darauf zu validieren, dass von KI-Agenten initiierte Zahlungen in realen Umgebungen von kartenausgebenden Banken sicher und im großen Maßstab funktionieren. Das Programm baut auf etablierten Technologien wie der Tokenisierung und der biometrischen Authentifizierung auf. Diese sollen bei der Freigabe von agentischen Transaktionen zum Einsatz kommen. So lassen sich von KI-Agenten initiierte Transaktionen künftig eindeutig einer realen Person zuordnen, die damit auch die Kontrolle über die Zahlung behält. In Europa ist die Nutzung von modernen Authentifizierungsverfahren, Passkeys und Tokenisierung bereits verbreitet.

Führende Banken aus ganz Europa beteiligen sich an „Visa Agentic Ready“
Zu den ersten teilnehmenden Kartenherausgebern des „Visa Agentic Ready“-Programms gehören neben der Commerzbank und der DZ Bank die Alpha Bank, Banca Transilvania, Bank Leumi, Bank of Cyprus, Bank of Valletta, Barclays, CAL, Cornèrcard, Erste Bank Oesterreich als Teil der Erste Group, Eurobank Limited, HSBC UK, MAX, Millennium BCP, Nationwide Building Society, Nexi Group, Piraeus Bank, Raiffeisen Bank International, Revolut und Banco Santander. Es wird erwartet, dass weitere Partner hinzukommen.

Das Programm unterstützt Visas Vision eines intelligenten, programmierbaren Handels, bei dem KI-Agenten flexibel auf Absicht, Kontext und Vorgaben der Konsumentinnen und Konsumenten reagieren. Mit zunehmender Automatisierung des Einkaufserlebnisses stellt dieser Ansatz sicher, dass KI‑Agenten im Auftrag der Menschen handeln können – bei voller Kontrolle durch die Nutzerinnen und Nutzer.

Agentic Ready baut auf der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Partnern im asiatisch‑pazifischen Raum, im Nahen Osten und in Lateinamerika auf, um KI‑gestützten Handel weltweit für Menschen und Unternehmen Realität werden zu lassen.