Für Fintechs in Europa stellen grenzüberschreitende Zahlungen heute eine der größten Wachstumschancen dar. Es wird erwartet, dass globale Zahlungsströme bis 2027 auf ein Volumen von 250 Billionen USD steigen¹, sodass man dieses Potenzial definitiv im Blick behalten sollte.
Die Nachfrage nach schnellen, sicheren grenzüberschreitenden Transaktionen war noch nie höher. Vom Marktplatz in Deutschland, der an Kunden auf aller Welt verkauft, über Freiberufler in Italien, die eine sofortige Auszahlung benötigen, bis hin zu Arbeitern in Spanien und Frankreich, die Geld an ihre Familien im Heimatland senden: Kunden erwarten heute Zuverlässigkeit in Echtzeit, egal, wo auf der Welt sie sich befinden.
Die Erfüllung dieser Anforderungen ist längst nicht mehr optional, sondern entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
E-Commerce, Reisen und Überweisungen treiben
die Nachfrage an
In einem einzigen Jahr haben 771 Millionen Menschen auf der ganzen Welt grenzüberschreitende Zahlungen vorgenommen. 45 % gaben an, monatlich Überweisungen zu senden. 30 % kaufen wöchentlich online und 52 % reisen jedes Jahr ins Ausland.¹
Trotz der hohen Verbraucherbedürfnisse und -aktivitäten sind grenzüberschreitende Zahlungen nicht so effizient, wie sie sein könnten.
Die (vielen) Herausforderungen von herkömmlichen grenzüberschreitenden Zahlungen
Veraltete grenzüberschreitende Zahlungssysteme sorgen bei Kunden und Anbietern gleichermaßen für Frustration. Für einen zuverlässigen Geldtransfer ist es oft nötig, ein Labyrinth undurchsichtiger, fragmentierter Finanzinstitute, Plattformen und Integrationen von Drittanbietern zu durchdringen. Und auch dann treten oft Probleme auf.
Die Schwierigkeiten und Frustrationen ziehen sich durch fast alle Bereiche:
- Fragmentierte Infrastruktur: Unternehmen müssen mehrere Anbieter und Zahlungsmethoden unterstützen, was Komplexität und Kosten erhöht.
- Langsames, unzuverlässiges Timing: Zahlungen kommen oft ohne Erklärung verspätet oder unvollständig an, was zu Verunsicherung auf Kundenseite führt.
- Hohe und nicht vorhersehbare Kosten und Gebühren: Sowohl Sender als auch Empfänger sind aufgrund von undurchsichtigen, schwankenden Gebührenstrukturen nicht voll informiert. Die durchschnittlichen globalen Überweisungskosten sind mit 6,24 % weiterhin hoch.²
- Operativer und Compliance-Aufwand: Die Verwaltung mehrerer Netzwerke, die Einhaltung lokaler Bestimmungen und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen erhöhen Kosten und Risiken deutlich.
- Verunsicherung und Angst vor Betrug: Während 90 % der Kunden belastbare Sicherheitsstrukturen erwarten, geben 67 % an, dass sie aus Angst vor Betrug keine grenzüberschreitenden Zahlungen vornehmen.3
Die Konsequenz all dieser Probleme sind unzufriedenen Kunden, Umsatzeinbußen und verpasste Wachstumschancen.
Unzuverlässige, kostenintensive Auszahlungen haben konkrete Auswirkungen im Alltag
Viele Menschen und Unternehmen auf der ganzen Welt verlassen sich bei notwendigen Ausgaben auf grenzüberschreitende Auszahlungen. Die Probleme beim herkömmlichen, grenzüberschreitenden Geldtransfer erschweren vielen Menschen den Alltag – von Familien, die mit dem Geld der Überweisung ihre Miete bezahlen müssen, bis hin zu Kleinunternehmen, die auf Auszahlungen von Marktplätzen angewiesen sind, um ihr Geschäft zu führen.
Sage und schreibe eine Milliarde Menschen auf aller Welt – jeder Achte von uns – empfängt oder sendet Überweisungen.4
Die Chance: Loyalität sichern
Grenzüberschreitende Zahlungen sind inzwischen im Alltag so vieler Menschen verankert, dass Fintechs dringend eine sichere, nahtlose Lösung finden und anbieten müssen. Überraschenderweise haben 84 % der Verbraucher keine bevorzugte grenzüberschreitende Zahlungsmethode,¹ obwohl sie angeben, eine solche zu suchen.
Aktuell besteht die seltene Chance, sich in diesem stark umkämpften Markt abzuheben.
Wie hebt man sich ab, um Marktanteile zu gewinnen?
Fintechs, die die Kundenerwartungen an Sicherheit, Geschwindigkeit, Transparenz und Zuverlässigkeit erfüllen, können sich einen maßgeblichen Anteil an grenzüberschreitenden Ausgaben sichern. Jede Lösung muss leicht zu implementieren, schnell zu skalieren und einfach auszuführen sein.
Durch die Kombination der globalen Reichweite, der fortschrittlichen Sicherheit und der Zuverlässigkeit von Visa Direct mit der leistungsstarken Technologie von Nuvei wird eine neue Generation von grenzüberschreitenden Zahlungserfahrungen möglich. Verbraucher profitieren von Zuverlässigkeit, Komfort und der Flexibilität von Zahlungen an den Endpunkt, der für sie funktioniert (Karte oder Konto). Gleichzeitig können Fintechs ihre Abläufe vereinfachen und Kunden an sich binden.
„Die Erweiterung unserer Integration bedeutet, dass wir mehr Unternehmen helfen können, Zahlungsempfänger zu erreichen. Denn unsere Lösungen sind auf Skalierbarkeit, Compliance und eine einfache operative Umsetzung ausgelegt.“
– Vira Platonova, Global Head of Visa Direct
Für führende Fintechs und Zahlungsunternehmen in Europa ist es jetzt an der Zeit, die Grenzen des Möglichen neu zu definieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, um zum Anbieter der Wahl zu werden, sonst laufen Sie Gefahr, den Anschluss zu verlieren. In unserem nächsten Artikel betrachten wir, wie die Partnerschaft von Visa Direct und Nuvei mit einer einzigen Integration einfachen, skalierbaren Zugang zu globalen Auszahlungen bietet.
1 Unlocking the future: banking on cross-border payment habits.” 17. Juni bis 2. Juli 2024. 13 Länder: USA, Kanada, Brasilien, Mexiko, UK, Frankreich, Deutschland, Schweden, Australien, Hongkong, Philippinen, Singapur, VAE. Alle Studien, Umfragen, Forschungsberichte und Materialien, die Visa gehören oder von Visa in Auftrag gegeben werden, dürfen nicht ohne vorherige Zustimmung von Visa genutzt, vervielfältigt, kopiert oder verbreitet werden.
² Remittance Prices Worldwide Quarterly, Ausgabe 53, März 2025 (World Bank).
3 Visa Direct MMS Fintech Persona Research, 2024.
⁴ Money Travels: 2025 Digital Remittances Adoption Report. Juni 2025, Visa Inc.