1.500 Kleider wechseln den Besitzer – das Eintauschen im Visa Swap Shop beginnt
Frankfurt / Berlin, 23. April 2008 – Swappen statt shoppen“ heißt es in Berlin, seit Visa Swap Anfang April den Modetauschtrend in die Hauptstadt gebracht hat. Über 250 BerlinerInnen haben seitdem bei der Tauschaktion mitgemacht und ihre Designer- und Markenkleidung gegen Punkte auf der Visa Swap Karte getauscht. Mit den gefüllten Visa Swap Karten in den Taschen kann nun das Eintauschen beginnen. Es ist großartig, wie positiv dieses Konzept angenommen wurde und wie viele Berliner ihre Kleidung aussortiert und in den Visa Swap Shop gebracht haben. Besonders spannend war, dass ganz unterschiedliche Menschen in den Visa Swap Shop gekommen sind: Jung und Alt, Frauen und Männer haben sich von der Idee anstecken lassen“, sagt Celia von Bismarck, Patin von Visa Swap in Deutschland. Ich freue mich, dass nach drei Wochen nun endlich das große Eintauschen beginnt.“
Das Ladenlokal in der Münzstraße hat sich seit der Eröffnung am 2. April mit Designerteilen und Vintage-Mode gefüllt: Die Jil Sander Hose liegt auf der Nieten-Jeans von 7-for-all-mankind, Miu Miu Pumps stehen passend neben einem eleganten Donna Karan Hosenanzug, luftige Lala Berlin Kleidchen ringen sich um eine Handtasche von Kaviar Gauche. Insgesamt wurden über 1.500 Kleidungsstücke abgegeben, die jetzt darauf warten, von anderen SwapperInnen zurückgetauscht und diesen Frühling neu interpretiert zu werden.
Am 24. April eröffnet der Visa Swap Shop dann zum großen Eintauschen. Wer vorn in der Schlange steht, wenn die Tür um 12 Uhr geöffnet wird, kann sich die schönsten Stücke aus dem Fashion-Fundus sichern. Nicht nur die Aussicht auf tolle Designerstücke, für die man bei Visa Swap keinen Cent bezahlen muss, versetzt die BerlinerInnen in Vorfreude. Vor allem die prominenten Stücke“ sorgen dafür, dass am Donnerstagmittag der Ansturm groß sein wird. Die heißesten Promi-Stücke der Tauschkollektion sind eine rote Lederjacke von Franka Potente, ein Fellmantel von Alexandra Kamp, eine blaue Versace Jacke von Celia von Bismarck und ein Hugo Boss Abendkleid von Jessica Schwarz. Neu dazugekommen sind weitere Kleider von Lala Berlin sowie einige Outfits der Schauspielerin Chantal de Freitas.
Während die Promi-Stücke wohl zuerst eingetauscht werden, wird am Ende das eine oder andere Stück übrigbleiben und für den guten Zweck dann direkt an Oxfam Deutschland gehen. Wir freuen uns darauf, hochwertige Kleidungsstücke, die nicht eingetauscht wurden, für die Oxfam Shops entgegenzunehmen. Denn der Ertrag der Oxfam Shops fließt in unsere Hilfsprojekte und Kampagnenarbeit“, so Paul Bendix, Geschäftsführer von Oxfam Deutschland e.V.
Wenn der Berliner Visa Swap Shop am Samstag, den 26. April seine Türen schließt, werden die Regale wieder leer sein. Der Tauschtrend ist damit aber noch lange nicht vorbei: Bereits am 21. Juni wird erneut ein Visa Swap Shop in London eröffnen – dieses Mal im Covent Garden. Der Visa Swap Shop wird noch größer und schöner sein und hat einige Neuerungen. In dem Loft lockt zum Beispiel der Visa Swap Market“, wo Kleidungsstücke von Designern gekauft werden können, um das neu ertauschte Outfit damit zu ergänzen.
Fiona Wilkinson, Senior Vice President Unternehmenskommunikation von Visa Europe: Wir freuen uns sehr, dass Visa Swap zum zweiten Mal in London verwirklicht werden kann. Das Projekt, das letztes Jahr seine Premiere hatte, ist seitdem Kult: die Londoner lieben die Idee, sich neue Kleidung zu ertauschen und dabei Gutes zu tun.“
