Bezahlen mit Stil will gelernt sein

Frankfurt, 3. August 2007 – In Kooperation mit www.knigge.de hat Visa einen „Bezahl-Knigge“ veröffentlicht, der ab sofort auf www.visa.de und www.knigge.de zum Download verfügbar ist. In dem Ratgeber werden die wichtigsten Fragen zum Thema Bezahlen und Rechnungen begleichen beantwortet. Das Ergebnis der Benimmexperten: Bezahlen mit Kreditkarte ist die diskreteste Variante.

 

Die Geschichte des Knigge

Seit 220 Jahren gilt der Knigge als Wegweiser und Referenz für Benehmen, Stil und Etikette der Deutschen. 1788 veröffentlichte Adolph Freiherr von Knigge (1752–1796) sein Werk „Über den Umgang mit Menschen“ – einen Einblick in die damalige Gesellschaft und Ratgeber für menschliches Miteinander. Über die Jahre hinweg haben viele Autoren Knigges Werk zugrunde gelegt, um seine theoretischen Ausführungen mit praktischen Tipps und Ratschlägen zum richtigen Verhalten in unterschiedlichen Situationen zu ergänzen. So ist der Knigge heute der wohl umfassendste Ratgeber in Sachen Umgangsformen.

 

Moderne „Knigge-Situationen“

Durch unsere Berufe und die modernen Reise- und Freizeitmöglichkeiten kommen wir täglich mit vielen unterschiedlichen Menschen zusammen. Sichere Umgangsformen sind daher heute entscheidender als je. Gutes Benehmen verrät sich allerdings oft schon in den kleinen, alltäglichen Handlungen des Lebens. Dass es nicht zum guten Ton gehört, über Geld zu reden, ist bekannt, aber wie sieht es beispielsweise mit dem Bezahlverhalten im Alltag aus – an der Ladentheke, im Supermarkt oder Restaurant? Wann bezahle ich mit Bargeld? Wann mit Karte? Wie viel Trinkgeld ist angemessen? Oder wie lade ich jemanden ein, ohne gönnerhaft zu wirken?

 

Fragen zum richtigen Bezahlen werden immer häufiger an Visa gerichtet – Grund genug für Visa. einen Bezahl-Knigge anzuregen, der beim Bezahlen im Alltag praktische Hilfestellung leistet. Ein spannendes Thema, fanden auch die Benimmexperten, denn seit der Einführung der Kartenzahlung hat sich vieles geändert: „Das Bezahlen findet heute deutlich diskreter statt als früher. Dazu trägt die Kreditkartenzahlung bei: Bei einer Einladung ins Restaurant kann der Gastgeber nicht nur den neugierigen Blick auf die Gesamtsumme umgehen, er gerät auch nicht in Verdacht, mit der Höhe seiner Barschaft angeben zu wollen“, so die Knigge-Benimmexpertin Simone Leipersberger.

 

Der Bezahl-Knigge

Der Bezahl-Knigge steht ab sofort auf www.visa.de/bezahlen_mit_visa/bezahl_knigge/main.jsp sowie auf www.knigge.de bereit. Hier einige der wichtigsten Auszüge:

 

Das richtige Zahlungsmittel

Je offizieller oder eleganter die Einladung, desto diskreter sollte das Bezahlen vonstattengehen. Als Gastgeber einer größeren Runde beispielsweise sollte man am besten mit Kreditkarte bezahlen – so kann unangenehmes Hantieren mit Geldscheinen vermieden werden.

 

1. Geschlechterkampf passé

Eine Dame, die einen Herren zum Essen einlädt: Das wäre noch vor vierzig Jahren undenkbar gewesen. Doch die Zeiten haben sich geändert, und auch Frauen spielen heute gerne einmal den Gastgeber. Um Diskussionen vor dem Kellner zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Gast bereits im Voraus offiziell einzuladen. So sind die Fronten geklärt.

 

2. Bezahlen am Tisch?

Seit es die Kreditkarte gibt, ist niemand mehr gezwungen, zum Begleichen der Rechnung „unauffällig zu verschwinden“. Die Karte kann der Bezahlende einfach zur Rechnung legen.

 

3. Wer lädt, zahlt die Zeche

Grundsätzlich gilt: Wer einlädt, bezahlt. Bevor man also großspurig verkündet, dass „heute alles auf mich“ geht, sollte man sicherstellen, auch das nötige Kleingeld parat zu haben – in Papier- und Münz- oder in Kartenform.

 

4. Wie viel Trinkgeld gibt man?
Die Grundregel in Deutschland lautet: Man sollte, muss aber kein Trinkgeld geben. Wer sich über den Service geärgert hat oder aus sonstigen Gründen unzufrieden ist, darf ruhig konsequent sein und nichts geben. Gibt es nichts einzuwenden, sollte man sich andererseits durchaus großzügig zeigen – gute Arbeit will belohnt werden. Am besten orientieren Sie sich an der Fünf- bis Zehn-Prozent-Regel.
Übrigens: Die Ausrede „kein Bargeld“ gilt beim Trinkgeldgeben nicht mehr. Auch bei einer Zahlung mit Kreditkarte kann man heute fast überall Trinkgeld geben – einfach den gewünschten Betrag in das vorgesehene Feld des Kartenbelegs vor dem Unterschreiben einfügen.

Hinweis für die Redaktionen:
Den gesamten Bezahl-Knigge finden Sie unter www.visa.de/bezahlen_mit_visa/bezahl_knigge/main.jsp oder unter www.knigge.de.

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